Neuerscheinung – Jabando, Die verwunschene Stadt

Jabando geht in die 5. Runde und für dieses Buch lag mir ein besonderes Thema am Herzen: die Offenbarung Kindern zugänglich zu machen. Verrückt? Nicht verrückter als die Idee, mit einem Nintendo-Spiel in die Bibel zu reisen.
Nachdem ich den Entschluss gefasst hatte, erlebte ich prompt die erste große Überraschung. Natürlich musste ich die Offenbarung erst noch einmal gründlich lesen. Ich wusste zwar bereits, dass ich die wirren Bilder und Visionen über kinderfressende Drachen und apokalyptische Reiter außen vor lassen würde, aber da gab es noch so einiges, was mir nicht mehr im Gedächtnis war. Wie zum Beispiel die Tatsache, dass am Ende eines jeden Sendschreibens eine bestimmte Sache versprochen wird, Für mich war augenblicklich klar: Das sind Items in einem Computerspiel. Wie cool ist das denn bitte?

So hatte ich für diesen Band einen neuen Spielmodus. Es galt nicht, Level zu bestehen, sondern Items zu finden, um dann im nächsten Schritt die Stadt, in der sich alles abspielt, vom Bösen zu befreien – der finale Bossfight, bei dem es in der Offenbarung Feuer vom Himmel regnet. Das musste ich mir noch nicht einmal ausdenken.

Was diesen Band für mich besonders spannend machte, war die Kombination der Hauptfiguren. Tom und Lena kennen Leser bereits aus früheren Bänden der Reihe. Neu hinzugekommen ist Albert, ein überheblicher Besserwisser, den keiner in der Klasse leiden kann, weil er ständig prahlt und sich selbst zum Zocker-König ernannt hat. Ausgerechnet die drei sollen zusammen ein Referat erarbeiten und das geht im ersten Anlauf gründlich in die Hose. Lena und Albert geraten heftig aneinander, doch der Lehrer besteht darauf, dass sie zusammenarbeiten. Ich muss gestehen, dass Tom mir zwischenzeitlich ziemlich leidtat in seiner Rolle als Vermittler.

Doch Jabando hat die Eigenschaft, Menschen an ihre Grenzen zu bringen und sie zu verändern, und das geschieht auch hier.

Wer bisher mit der Offenbarung nicht viel anfangen konnte, findet in diesem Buch vielleicht einen Einstieg, auch wenn es sich eigentlich um ein Kinderbuch handelt. Wie gewohnt findet man am Ende den Themenschatz mit einigen Anregungen zum Nachdenken oder Diskutieren sowie eine Liste der verwendeten Bibelstellen. Mein Lieblingsvers ist sicherlich Offenbarung 21, 4: Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Ein Satz, der angesichts Lenas Behinderung eine ganz besondere Brisanz erhält, der ich nicht ausgewichen bin.

Der aufmerksame Beobachter wird feststellen, dass die Figuren etwas anders aussehen als auf den vorherigen Bänden. Das hat den Grund, dass der Francke-Verlag die Reihe nicht fortsetzen wird. Da ich die Geschichte bereits geschrieben hatte, ehe diese Entscheidung fiel, erscheint sie jetzt im Eigenverlag als Taschenbuch mit von mir angefertigtem Cover und Illustrationen. Zuvor verwendete Schriftarten und Grafiken wurden mir vom Francke-Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt, sodass Fans das Buch gleich als Teil der Reihe erkennen können. Bestellen kann man es hier sowie überall im Buchhandel. Über die anderen Bände der Reihe kann man sich unter www.jabando.de oder auf der Seite des Francke-Verlags informieren.

Wolkenwald

Der 5. August war der erste Tag meiner Kur auf Norderney. Das Wetter war durchwachsen und es wehte ein kräftiger Wind, der mich jedoch nicht davon abhielt, abends meinen ersten Spaziergang am Strand zu machen. Fasziniert beobachtete ich das Wolkenspiel am Himmel, durch das die Sonnenstrahlen wie ein leuchtender Vorhang fielen. Natürlich zückte ich mein Handy und fotografierte drauf los. Dann sah ich sie, die Insel am Himmel, und dachte: „Wolkenschloss.“ Je länger ich hinsah, desto mehr wuchs das Gebilde an und mein nächster Gedanke war: „Nein, nicht Wolkenschloss. Wolkenwald.“

Wieder in meinem Zimmer schnappte ich mir den Gedichtband von Rilke, den ich im letzten Moment vor der Abfahrt noch in meine Tasche gesteckt hatte und las dort weiter, wo ich aufgehört hatte.

Wer du auch seist: am Abend tritt hinaus
aus deiner Stube, drin du alles weißt;
als letztes vor der Ferne liegt dein Haus:
wer du auch seist.
Mit deinen Augen, welche müde kaum
von der verbrauchten Schwelle sich befrein,
hebst du ganz langsam einen schwarzen Baum
und stellst ihn vor den Himmel: schlank, allein.
Und hast die Welt gemacht. Und sie ist groß
und wie ein Wort, das noch im Schweigen reift.
Und wie dein Wille ihren Sinn begreift,
lassen sie deine Augen zärtlich los …
aus: Rainer Maria Rilke – Gedichte, Fischer Verlage

Mit dem Bild der Wolkenbäume frisch im Kopf und dem Bewusstsein, dass ich gerade mein Haus verlassen hatte, um in der Kur mal einen Blick von außen auf meinen Alltag zu werfen, hat mich dieses Gedicht gelinde gesagt umgehauen. Und da ich mir sowieso vorgenommen hatte, in der Kur Gedichte zu schreiben, war dies meine Antwort darauf:

Wolkenwald
Ich trat hinaus am Abend nach dem Regen,
konnt ob der Schwere kaum mehr mich bewegen,
hielt meinen tränend Kopf in meiner Hand.
Zu schauen weichen Klang von fernen Wellen,
ihr Sehnen mein Gemüt mir zu erhellen,
so stand ich fest verwurzelt dort an Land.
Hoch oben in den Wolken sah ich’s strahlen,
so weit entfernt von meinen täglich Qualen,
aus Farbenspiel gewachsen edler Wald.
Ach, könnt ich diese Wurzeln von mir reißen,
mich durch die Fesseln meines Alltags beißen,
Wolkengebilde wär’n mein nächster Halt.
Die Schwingen meines Herzens zucken müde,
doch das soll nicht ihr letzter Zustand sein.
Ich traue auf der Wellen sanfter Lieder,
lass fallen mich in starke Hände Dein.
(c) Annette Spratte 2021

Vielleicht sollte ich dazu sagen, dass ich an dem Tag ziemlich heftig Migräne hatte, mich aber trotzdem durch alle fünf Termine gequält habe, die für den Tag angesetzt waren. Kur ist schließlich kein Urlaub. So kam diese kuriose Gefühlsmischung aus Überlastung, Schmerz und Hoffnung zustande, dass ich in diesen drei Wochen in der Lage sein würde, mir mit Gottes Hilfe mit meinen müden Augen eine neue Welt zu schaffen. Denn Welten schaffen ist nun einmal eine meiner Spezialitäten.

Weitere Eindrücke und Gedichte aus der Kur werde ich in nächster Zeit hier im Blog veröffentlichen.

Wie lange noch? / How much longer?

Was hast Du mir getan, Ewiger, dass ich leide an dieser Welt?
Was hast Du mir getan, Ewiger, als Du das steinerne Herz aus meiner Brust nahmst und mir ein fleischernes gabst?
Erdrückend ist die Last des Leides.
Fern gerückt die Hoffnung auf Erlösung.
Hilflos meine schwachen Hände, als würde ich die Flut mit einem Sieb bekämpfen.
Wie lange noch, Ewiger?
Wann kehrst Du zurück?
Ich bin so müde.
Meine Augen schmerzen, all das Leid zu sehen, die Kriege, Katastrophen, Verwüstung.
Deine Wunder wirken so klein in ihrem Schatten, dass mir die Augen tränen.
Wie lange noch, Ewiger, bis zu Deinem Heil?

What have you done, Eternal One, that I suffer from this world?
What have you done, Eternal One, when you removed the heart of stone from my chest to give me one of flesh?
Smothering is the load of suffering.
Far removed the hope of redemption.
Helpless my hands as if I was fighting the flood with a sieve.

How much longer, Eternal One?
When will you return?
I am so tired.
My eyes hurt from seeing all this suffering, the wars, catastrophes, destruction.
Your miracles seem so small in their shade, that my eyes shed tears.
How much longer, Eternal One, until your salvation?

Verzweifle nicht, mein Kind.
Dein mitfühlendes Herz ist so wertvoll.
Es sind die Herzen aus Stein, die das Leid verursachen.
Du weißt, dass Wasser Stein abschleifen kann, aber es dauert sehr lange.
Verzweifle nicht, mein Kind.
Ich habe Dich bewahrt.
Komm einfach zu mir, wenn Dir Dein Herz schwer ist und Deine Augen bluten.
Ich gebe Dir Frieden.

Do not despair, my child.
Your tender heart is so precious.
It’s the hearts of stone that cause the suffering.
You know that water can wear away stone, but it takes a long time.
Do not despair, my child.
I have kept you safe.
Just come to me when your heart is heavy and your eyes bleed.
I will give you peace.

Dieser Text entstand angesichts der furchtbaren Flutkatastrophe in unserem Land. Sie folgt einer langen Kette von Ereignissen auf unserem Planeten, die mich manchmal verzweifeln lassen. Gleichzeitig wächst meine Sehnsucht nach einem Ort, an dem es keine Krankheit, kein Leid und keinen Tod mehr gibt. Für hochsensible Menschen sind diese Zeiten wirklich herausfordernd, denn wir tragen nicht nur unsere eigenen Sorgen, sondern auch die unserer Mitmenschen. Bitte betet für die Flutopfer.

Die Aufnahmen wurden von mir vor einigen Monaten in der Nachbarschaft gemacht. Ich bin nicht von der Flut betroffen.

This text was written in view of the terrible floods in our country. They follow a long chain of events on our planet that sometimes make me despair while at the same time my yearning for a place grows where there is no disease, no suffering and no death. These times are truly trying for highly sensitive persons, for we not only carry our own worries but also those of our fellow human beings. Please pray for the flood victims.


Pictures were taken by me in my neighborhood a few months back. I am not affected by the flood.

(c) Annette Spratte 2021

Wer sich mit Geistern einlässt …

… darf sich nicht wundern, wenn nichts so läuft, wie man es erwartet hat. Anfang Dezember war ich noch guten Mutes, was mein Schreibprojekt „Der Mühlengeist“ angeht. Schreibstart war der 14. Dezember und ich wollte bis Ende Februar mit dem Rohentwurf fertig sein. Aber ach. Wie mühsam und sperrig gestaltete sich diese Geschichte! Von meinen bisherigen Projekten verwöhnt hatte ich erwartet, mich an den Rechner zu setzen und zuzusehen, wie meine Finger über die Tasten fliegen und der Roman quasi von selbst Gestalt annimmt.

Nichts dergleichen geschah. Satz für Satz musste ich mir qualvoll langsam aus dem Gehirn pressen. Wo ich sonst mit Leichtigkeit 2000 Wörter am Tag runterschrieb, war ich froh, wenigstens die Tausendermarke zu knacken. Ständig saß ich da und rätselte: Äh, und was passiert jetzt? Zweifel überrollten mich. Eine Geschichte, die man so mühselig aufs Papier quetscht, kann nicht interessant und schon gar nicht spannend sein.

Gott sei Dank habe ich meine hochgeschätzten Schreibbegleiter. Mein Mann und eine liebe Freundin bekommen die ungeschönten Rohkapitel geschickt, so wie ich sie fertig habe, und geben mir Feedback. Ich war völlig baff, als sie sagten, doch, die Geschichte ist spannend. Man fiebert mit, will wissen, wie es weitergeht! Ich glaube, ohne dieses Feedback hätte ich aufgegeben.

Der Mühlengeist – Projektplan

Zusätzlich kam erschwerend hinzu, dass meine Gesundheit mich mehr als einmal lahmgelegt hat. Müdigkeit, Konzentrationsprobleme und mehrere Migräneattacken über drei Tage verhinderten das Vorankommen. Ihr seht die Lücken in der Grafik links. Wenn man die Grafik rechts realistisch betrachtet, bin ich trotz allem schon weit gekommen: Von den bis Ende Februar angepeilten 80000 Wörtern (das sind ungefähr 300 Buchseiten) hatte ich Mitte Februar knapp 60000 erreicht. Doch das Ende der Geschichte lag noch in weiter Ferne und ab März hatte ich den nächsten Übersetzungsauftrag zugesagt. Also habe ich mein Schreibziel einfach verschoben. Jetzt stehen 90000 Wörter bis Ende April im Plan. Das entspannt mich deutlich.

Vor einigen Tagen habe ich dann endlich die Szene erreicht, die mich von Anfang an am meisten an der Geschichte gereizt hat. Seither sind sowohl Schreiboutput als auch Motivation deutlich angestiegen. Endlich bin ich da angekommen, wo ich die ganze Zeit hin wollte und was mir anfangs schon durch den Kopf spukte. Und prompt läuft wieder alles anders, als geplant. Sorgfältig hatte ich mir die Abfolge der Szenen notiert, um mich beim Schreiben daran entlang zu hangeln, doch den Protagonisten war das mal wieder egal. Die drückten plötzlich aufs Gaspedal und die Ereignisse überschlugen sich. Leute, Bücher schreiben ist echt ein Abenteuer.

Ich kann zu diesem Zeitpunkt nicht sagen, wie lang das Buch am Ende wird. Es liegt noch einiges vor mir und wer weiß, was der Mühlengeist noch für Überraschungen aus dem Hut zaubert. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Der Mühlengeist – neues Projekt

Während ich noch der Veröffentlichung der Kannenbäckerin entgegenfiebere, sind die Planungen für den nächsten Roman schon in vollem Gange. Der Schauplatz ist diesmal sehr nah an meinem Wohnort – quasi einmal über den Berg. Dort, in Michelbach, gibt es eine Mühle, die seit über 100 Jahren in Familienbesitz ist. Das an sich ist schon interessant, doch für meinen Geschmack noch viel zu nah an der Gegenwart. Glücklicherweise habe ich herausgefunden, dass an dieser Stelle schon im 16. Jahrhundert eine Mühle stand, sodass meiner Geschichte im 17. Jahrhundert nichts im Wege steht.

Herbststimmung im Westerwald

Die Recherche beschäftigt mich schon eine ganze Weile. Was man da alles wissen muss! Was war der Stand der Mühlentechnik zum Ende des 30jährigen Krieges? Wie waren die Müller eigentlich in der Gesellschaft angesehen? Welche Gesetze gab es? Wie wurde mit Straftaten umgegangen, denn oh Schreck, im Mühlengraben wird eine kopflose Leiche gefunden! Auch mit den Sagen des Westerwaldes beschäftige ich mich, die gerade aus dieser Zeit einige skurrile Schätzchen zutage fördern. Am meisten hat mich dabei aber die Geschichte von dem wilden Mann begeistert, der mit seinen Hunden kopflos um Mitternacht über die Höhen streift und nur Knochen hinterlässt. Der fügt sich perfekt in meine Geschichte ein!

Wenn ich jetzt in Altenkirchen über den Schlossplatz laufe, versuche ich mir vorzustellen, wo das Schloss damals gestanden hat. Auch um die Mühle in Michelbach bin ich schon gestreift und habe versucht, in meinem Kopf die modernen Gebäude mit alten Fachwerkhäusern zu ersetzen. Es ist schon etwas Besonderes, sich so in die Vergangenheit seiner Heimat zu vertiefen.

Mündung des Mühlengrabens in die Wied

Ob man den Roman schlussendlich als historischen Krimi bezeichnen kann, lässt sich noch nicht so genau sagen. Geht es vordergründig um das Verbrechen oder doch eher um die kuriosen Vorkommnisse, die nach der Entdeckung der Leiche auftreten? Oder steht die Hauptfigur Sophie im Fokus, die sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres Mannes aus dem Krieg wartet? Mein Kopf brummt schon vor Informationen und ungeschriebenen Szenen, die wie kleine Filme vor meinem inneren Auge ablaufen.

Eines weiß ich: Diese Story wird mich herausfordern, gerade weil sie so vielschichtig ist. Und genau das reizt mich. Schaffe ich es, den Leser auf die falsche Fährte zu locken? Kann ich die Spannung aufrecht erhalten? Werden die dramatischen Schicksale der Figuren sich gut in das Gesamtbild einfügen? Und welche Überraschungen werde ich beim Schreiben erleben? Die meisten Menschen gehen ja davon aus, dass ein Autor sich hinsetzt, sich eine Geschichte ausdenkt und die dann aufschreibt. Das ist nur bedingt so. Meistens entwickeln die Figuren ein Eigenleben, machen was sie wollen und als Autor muss man zusehen, wie man den Sack hinterher zugebunden kriegt.

Das ist vielleicht der Grund, warum eine Freundin neulich zu mir sagte: Du redest über dein Buch, als hätte es jemand anderes geschrieben. Ich kreiere die Figuren nicht, ich lerne sie im Laufe des Schreibens kennen, lache mit ihnen, weine mit ihnen, und sorge dafür, dass ihre Geschichte erzählt wird. Es ist jedes Mal ein aufregendes Abenteuer. Der Schreibstart für den Mühlengeist wird vermutlich um Weihnachten herum liegen – auch wenn ich das erste Kapitel schon geschrieben habe. Aber das war nur ein erster Test, den ich schon fünfundzwanzig Mal überarbeitet habe. Jetzt bietet er mir einen guten Einstieg, sodass ich dann hoffentlich zügig voran komme. Erst muss ich allerdings noch ein Übersetzungsprojekt beenden, denn ich will mich ganz auf diese Geschichte einlassen können.

Die Kannenbäckerin – Hintergründe

Im Januar 2021 ist es so weit: Der nächste historische Roman aus meiner Feder erscheint und diesmal bewegen wir uns im Deutschland des 17. Jahrhunderts, genauer gesagt im Westerwald während des Dreißigjährigen Krieges.

Es gibt nicht weit von meinem Wohnort eine Region, die sich das Kannenbäckerland nennt. Reichhaltige Tonvorkommen in Kombination mit viel Wald boten optimale Bedingungen für das Töpferhandwerk, das im 17. Jahrhundert trotz des Krieges seine Blütezeit erlebte. Zahlreiche Töpfer siedelten sich hier an und produzierten qualitativ so hochwertiges Steinzeug, dass es in die Fürstenhäuser ganz Europas und sogar bis nach Amerika exportiert wurde.

Natürlich besuchte ich bei meinen Recherchen das Keramikmuseum Westerwald. Die Tatsache, dass die Leute damals Holzöfen auf Temperaturen von 1200° Celsius feuerten, faszinierte mich ebenso wie die unglaublichen Kunstwerke, die geschaffen wurden. Hier seht ihr eine kleine Auswahl:

Auch die Recherchen über das Salzbrennverfahren fand ich ausgesprochen spannend und war froh, dass meine Protagonistin Johanna damit als Kind in Berührung kommt und so dieses ganze unheimlich anmutende Unterfangen sehr intensiv erlebt.

Vor Ort Recherche war für mich in verschiedener Hinsicht überraschend. Während der von mir gewählte Hauptschauplatz der Geschichte, nämlich der Ort Hilgert, so groß ist, dass man sich ein Dörfchen mit 10 Häusern kaum noch vorstellen kann, schien sich Grenzau, Sitz des Grafen von Isenburg, der die Töpferei stark förderte, kaum verändert zu haben.

Nach dem Besuch musste ich einige Passagen überarbeiten und den neugewonnenen Ortsvorgaben anpassen. Dass Grenzau beispielsweise so tief in einem Talkessel liegt, hatte ich nicht erwartet. Für die Zukunft weiß ich, dass ich erst eine Ortsbegehung mache und dann schreibe.

Es ist ein besonderes Vergnügen, in die Geschichte der eigenen Heimat einzutauchen und herauszufinden, wie die Menschen hier früher gelebt haben. Deswegen werden auch zukünftige Romane von mir hier im Westerwald spielen.

Doch zurück zur Kannenbäckerin. Es war gar nicht unüblich, dass Frauen die Berufe ihrer Männer beherrschten und auch ausübten, wenn dem Mann etwas zustieß. Die Zunft der Kannenbäcker hatte allerdings sehr strenge Regularien. Nur der älteste Sohn eines Töpfermeisters durfte seinerseits Meister werden. Die Nachfrage an Geschirr, Kannen, Einmachtöpfen und Mineralwasserflaschen (ja, wirklich!) war aber wohl so groß, dass auch Töpfer über die Runden kamen, die keine Meister waren. Sie wurden ‚Schnatzen‘ genannt. Doch aufgrund der besonderen Umstände, unter denen meine Kannenbäckerin ihr Handwerk erlernt hat, werden ihr haufenweise Steine in den Weg gelegt und sie sieht sich irgendwann sogar mit einer Hexenanklage konfrontiert.

Ich war nicht wenig überrascht, dass die Hexenprozesse alles andere als willkürlich waren. Es gab ein genau festgelegtes Prozedere, nach dem vorgegangen wurde. Die Willkür lag meist bei den Anklägern und der Habgier der Inquisitoren, die für jede verurteilte Hexe gut bezahlt wurden. Tatsächlich wurde ein Mitglied der berühmten Töpferfamilie Knütgen als Hexer angeklagt und landete auf dem Scheiterhaufen, was im Roman für eine interessante Wendung sorgt.

Die Figuren im Roman sind frei erfunden, doch ich habe mich der Nachnamen einiger Töpferdynastien der Zeit bedient. Genaue Zeitangaben sucht man vergebens, denn die historischen Ereignisse ließen sich mit Johannas Lebensgeschichte nicht richtig überein bringen. Die Gründung der Zunft und das Ende des Krieges als zwei historisch relevante Eckdaten hätten erfordert, dass ich mehrere Jahre hätte überspringen müssen. Das hätte den Fluss der Geschichte gestört, also habe ich bewusst auf Datierungen verzichtet. Dem Leser wird das nur auffallen, wenn er selbst intensiv recherchiert.

Abschließend freue ich mich, euch das Cover des Romans präsentieren zu können. Sobald das Buch vorbestellbar ist, werde ich es natürlich auf der Homepage verlinken.

Erscheint Januar 2021

Elisha & Erik – Reihe von Katharina Franzen

Eine wunderschöne Prinzessin
Ein entstellter Zauberer
Ein jahrhundertealter Fluch

Das sind die Zutaten der historischen Fantasyreihe in 6 Bänden von Katharina Franzen, von denen bisher drei erschienen sind. Ich habe sie alle während meines Urlaubs verschlungen und warte gespannt auf Band 4. Denn Katharina Franzen ist eine geborene Erzählerin. Ihr Schreibstil ist ebenso reich und detailliert wie ihre Fantasie und ein purer Lesegenuss.

Die Charaktere sind … mit wenigen Worten nicht zu beschreiben. Nehmen wir Elisha, die Prinzessin. Sie stammt mütterlicherseits aus einem alten russischen Grafengeschlecht, väterlicherseits ist sie die Schwester des Schahs, des Herrschers Irans. Außerdem ist sie hochbegabt, absolut eigensinnig, verwöhnt, kampflustig, barmherzig und wortgewandt. Sie kämpft mit aller Macht um ihre Freiheit, stößt aber immer wieder an die goldenen Käfigstangen, die ihre Abstammung ihr beschert hat.

Der Zauberer Erik ist ein Außenseiter, aufgrund seines entstellten Gesichts trägt er immer eine Maske. Er ist scheinbar übernatürlich begabt was seine Tricks und Illusionen angeht, kampferprobt, ein begnadeter Sänger und vielseitig interessiert, aber auch abgrundtief von der Menschheit verletzt. Seine Erfahrung hat ihn gelehrt, sich selbst als Monster zu betrachten.

Diese beiden treffen nun aufeinander und es tritt etwas in Kraft, gegen das sie völlig machtlos sind: Der Fluch, mit dem Elisha belegt ist. Es gibt für sie nur einen Schicksalsgefährten, an den sie gebunden ist, sobald sie ihm begegnet – egal ob sie ihn leiden kann oder nicht. Und sie ist sich überhaupt nicht sicher, ob sie Erik leiden kann. Es beginnt ein furioses Gefühlsspektakel, indem sich beide annähern und wieder abstoßen, gefangen in Missverständnissen und einer übermächtigen Leidenschaft, gegen die sie beide immer wieder ankämpfen.

Die Geschichte wandert von Russland nach Persien, reich geschmückt mit einem bunten Sammelsurium von Nebenrollen, aufregenden Twists und bösen Überraschungen. Viel mehr kann ich über diese Reihe leider nicht sagen, ohne zu viel preiszugeben. Doch wer tiefreichende Dramen und ausgefeilte Charaktere mag und es liebt, wenn eine Geschichte nicht nach vier Stunden zu Ende ist, sollte hier unbedingt zugreifen. Wer Kindle Unlimited hat, kann sogar kostenlos lesen. Von mir eine ganz klare Empfehlung!

Es war einmal …

… eine Autorin mit einer spontanen Idee. So etwas passiert mir ja ständig. Irgendein Stichwort, ein Eindruck, ein Bild und zack – ist da wieder eine Geschichte in meinem Kopf. In diesem Fall ein Märchen. Und das kam so:

Über Facebook lernte ich die Fotografin Toni Allen kennen, die mich mit ihren wunderschönen Naturaufnahmen immer wieder begeisterte. Besonders die Bilder eines Teiches in ihrer Nähe bezauberten mich mit ihren tollen Spiegelungen der Büsche und Bäume am Ufer. Eines Tages kommentierte ich bei einem Bild, dass man zu diesem Teich ein Märchen schreiben müsste. Ich konnte förmlich die Elfen sehen, die über seine Oberfläche dahinflitzten.
„Mach doch“, antwortete sie mir und ich setzte mich noch am gleichen Tag hin und schrieb die Geschichte von Mirbidi, der an dem Teich lebt, von dessen Oberfläche eines Tages die Spiegelbilder gestohlen werden. Eine Katastrophe für die Tiere und magischen Wesen im Wald! Da sie ohne die Spiegelbilder nicht mehr sehen können, wo das Wasser anfängt, laufen sie Gefahr zu ertrinken. Aber wie können die Spiegelbilder überhaupt verschwinden? Da steckt doch wieder der böse Kobold Horum dahinter. Mirbidi macht sich gegen dem Rat des weisen Vater Schwan auf den Weg, um die Spiegelbilder zurückzuholen und erlebt ein aufregendes Abenteuer.

Natürlich schrieb ich erst auf Englisch, damit Toni es lesen konnte. Sie war begeistert! Gemeinsam feilten wir – per E-Mail hin und her – an der Geschichte herum, bis wir beide zufrieden waren. Da mein Mann mir gerade ein Zeichentablet geschenkt hatte, fing ich an, ihre Fotos mit Elfen, Zwergen und Kobolden zu bestücken. Eine intensive, nervenaufreibende Arbeit für jemanden, der sich weder mit dem Zeichenprogramm noch mit dem Tablet auskennt. Doch das Ergebnis gefiel uns beiden. Jetzt musste man nur noch alles ordentlich in Form bringen und dann konnte unser Märchen veröffentlicht werden. Das war 2018.

Zwei Jahre lang geschah nichts, denn wir fühlten uns beide nicht in der Lage, einen vernünftigen Buchsatz hinzubekommen. Dieses Jahr nahm ich – nachdem ich die Geschichte auf Deutsch übersetzt hatte – das Projekt wieder in Angriff.

Und hier ist sie, die Überraschungs-Neuerscheinung 2020:

Erschienen im Format 21 x 21 cm mit einem Farbbild auf jeder Doppelseite und reißfestem 150 g Papier ist das 32 Seiten starke Heftchen zwar nicht gerade günstig, aber anders wären die aufwendigen Bilder nicht zur Geltung gekommen.

Lust auf einen Ausflug in die Märchenwelt?

Das Glück der Erde …

… liegt auf dem Rücken der Pferde. In Reiterkreisen wird diese Lebensweisheit ja gern mal abgewandelt in: Das Glück der Pferde ist der Reiter auf der Erde. Aber das nur nebenbei.

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Heute erscheint ein Buch, das nicht nur für mich ein Herzensprojekt ist. Seit 1995 bin ich im Team christlicher Pferdesportler von SRS e.V. aktiv und habe es auch viele Jahre mit geleitet. Pferdebegeisterte Christen aus ganz Deutschland (und angrenzenden Ländern) haben sich hier zusammengeschlossen, um die Liebe Gottes in die Reiterwelt zu tragen. Dies geschieht durch Messeeinsätze, Showvorführungen, Reitertreffs, einen Rundbrief und vieles mehr. Über hundert ehrenamtliche Mitarbeiter bringen sich – teilweise schon über Jahrzehnte – hier ein und haben viel bewegt.

Immer wieder wurde der Wunsch laut, die Dinge, die wir in unserem Alltag mit den Pferden und mit Gott erleben, in einem Buch zusammenzufassen. Wir haben Texte gesammelt, hin und her überlegt, aber letztlich scheiterte das Vorhaben immer am Thema Zeit. Denn ein solches Buch zusammenzustellen und ansprechend zu gestalten, erfordert viel Know-How. Doch dann kam der Francke-Verlag mit der Frage nach einem der Texte auf mich zu, den ich auf meinem Blog veröffentlicht hatte. Ob ich noch mehr solcher Texte hätte. Sie würden gern ein Buch mit Pferdegeschichten herausbringen.

Ihr könnt euch vorstellen, wie meine Augen geleuchtet haben! Wenn das keine göttliche Führung war, dann weiß ich es auch nicht. Jetzt ist es da, dieses Buch, von dem unser Team so lange geträumt hat. Und ganz exklusiv für euch gibt es hier schon mal eine meiner kleinen Geschichten.

Gras

Auf dem Reiterhof, auf dem ich mal gearbeitet habe, gab es zwei Mini-Shetlandponys. Sie waren total süß, aber es war unmöglich, sie innerhalb des Zaunes zu halten. Die Weiden waren mit Stromlitzen eingezäunt und trotzdem spazierten die beiden, sobald das Gras auf der anderen Seite grüner war, fröhlich durch das frische Grün, während ihnen die anderen Pferde neidisch hinterherstarrten. Wir fragten uns alle, wie sie durch den Zaun kamen, denn der Strom war immer eingeschaltet und die Litze nie irgendwo zerrissen. Der niedrigste Draht verlief auch extra unterhalb ihrer Rückenlinie, sodass sie nicht einfach darunter durchmarschieren konnten, wenn sie die Köpfe herunternahmen.

Eines Tages habe ich sie beobachtet. Ich stand genau neben der Batterie, die den Zaun mit Strom versorgte, und traute meinen Augen kaum. Beide Ponys warteten neben dem Zaun und ihre Köpfe nickten in genau dem gleichen Rhythmus wie die Batterie tickte.

Und dann ganz plötzlich, schnell wie der Blitz, duckten sich beide in der Sekunde zwischen zwei Stromschlägen unter dem Draht hindurch. Einer bekam noch einen kleinen Rest Elektrizität ab, aber was machte das schon? Er war durch. Ich konnte sie förmlich kichern hören, während sie sich über das frische Gras hermachten und sich ganz schlau vorkamen.

Sind wir nicht auch manchmal so? Wir warten neben den Begrenzungen unseres Lebens auf die Gelegenheit, einen Vorteil zu erhaschen, von dem wir glauben, dass wir ihn brauchen oder verdient haben. Die Regeln, die uns durch die Gesellschaft oder sogar die Religion auferlegt werden, scheinen uns einzuschränken und uns unsere Freiheit und unser Glück zu rauben. Wir prüfen die Zäune und suchen die Schwachstellen und wenn wir dann hindurchschlüpfen, kommen wir uns sehr schlau vor und sind stolz auf uns.

Es ist egal, ob der Zaun Steuergesetz heißt oder Ehe oder Geschwindigkeitsbeschränkung. Die Konsequenzen unseres Handelns stellen eine Gefahr für uns dar und vielleicht auch für die Menschen um uns herum. Wenn wir der Versuchung eines gutaussehenden Menschen nicht widerstehen können, dann leidet unsere Ehe, auch wenn es nur ein Seitensprung war. Wenn wir zu schnell fahren und einen Unfall verursachen, könnten Menschen sterben. Und wenn wir bei der Steuererklärung schummeln, könnte das irgendwann auf uns zurückfallen.

„Wenn ihr meine Gebote haltet, bleibt ihr in meiner Liebe“, hat Jesus einmal zu seinen Jüngern gesagt. Und zwar nicht, weil er uns einschränken wollte. Sondern weil er besser weiß, was gut für uns ist, als wir selbst.

Für diese beiden Ponys wäre es deutlich besser gewesen, sie wären nicht durch den Zaun geschlüpft. Sie waren viel zu dick. Aber das haben sie einfach nicht eingesehen.


Befreit in Dir – Neuerscheinung

Endlich ist die Lebenswege-Reihe auch auf Deutsch komplett, denn heute erscheint ‚Befreit in Dir‘, der dritte und letzte Teil der Geschichte rund um Josie und Jim.

Ich kann euch sagen, es wird noch einmal richtig spannend. Es ist natürlich schwierig, für den Abschluss einer Geschichte Werbung zu machen, ohne dabei zu viel vom Anfang zu spoilern. Was also tun?

Kreative Autorin die ich bin, habe ich mir überlegt, dass ich einfach mal Stacey interviewe. Stacey Teaks ist Josies Mitbewohnerin in der WG und die beste Freundin, die Josie jemals hatte.

Das ist eine gnadenlose Übertreibung.

Nein, Stacey, ist es nicht. Du hast das Wort Freundschaft für Josie noch einmal ganz neu durchbuchstabiert. Du hast ihr beigestanden, wenn sie Albträume hatte. Du warst nach dem Angriff beim Diner für sie da. Egal, wie irrational sie sich verhalten hat, Du hast Dich nie von ihr abgewendet.

Ich kann nicht behaupten, dass ich nicht darüber nachgedacht hätte. Sie kann manchmal echt anstrengend sein.

Warum hast Du es nicht getan?

Na ja, ich denke immer, sie kann ja nichts dafür, dass sie in so einem lieblosen Zuhause aufgewachsen ist. Oder dass ihr in New York was Schlimmes passiert ist. Wenn ich mich von ihr abwende, dann … wie soll sie dann heil werden? Ich meine, Jims Eltern hätten sich auch von mir abwenden können. Stattdessen haben sie mich behandelt wie ihr eigenes Kind. Ich kann nicht anders, als das weiterzugeben.

Aber ist sie dann die Richtige für Jim? Er ist ja praktisch Dein Bruder. Würdest Du Dir für ihn nicht eine Frau wünschen, die nicht so problembehaftet ist wie Josie? Das kann doch nicht gut gehen.

Hast Du die beiden schon mal zusammen erlebt? Anscheinend nicht, sonst würdest Du nicht sowas fragen. Die sind wie füreinander gemacht! Klar gibt es noch einiges, was da aufgearbeitet werden muss, aber hallo? Wer ist denn völlig problemfrei? Die tun sich gegenseitig so gut, wenn sie sich nicht gerade selbst im Weg stehen. Das macht mich echt wahnsinnig. Ich brauche ein Happyend!

Mit dem Happyend sieht es aber erstmal nicht so rosig aus.

– Hör bloß auf! Ich kann mir das kaum noch ansehen, wie die beiden vor sich hinleiden, seit sie sich getrennt haben. Das sieht ein Blinder mit ’nem Krückstock, dass die zusammen gehören, aber nein, man muss ja einen auf stur machen. Grundlegend unterschiedliche Lebensauffassungen. Sind die noch ganz dicht?

Unterschiedliche Lebensauffassungen?

– Ja, Josie hat behauptet, sie will auf keinen Fall heiraten oder Kinder haben und für Jim kommt nichts anderes infrage. Bumm, das war’s. Aber ich glaube das nicht. Ich glaube nicht, dass es das war. Die können nicht ohne einander und irgendwann begreifen die das auch. Ich wünschte nur, sie würden sich etwas beeilen.

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Ach Stacey, da hast du es wirklich nicht leicht als Freundin und Schwester! Möchtest Du einen Keks?

Hast Du Chocolate Chip Cookies? Für die sterbe ich.

Klar. Dann wollen wir mal auf ein Happyend hoffen. Bis bald!

Tschüss!

Neugierig? Ich werfe mal noch ein paar Stichworte in den Raum, die euch hoffentlich noch mehr Appetit auf die Reihe machen:

Wie reagiert eigentlich Lisa, Jims ältere, nicht ganz einfache Schwester auf die Beziehung zwischen Josie und Jim?

Und was ist mit Josies Eltern? Tauchen die mal irgendwo auf?

Nachdem Josie ja ihre Angst vor Pferden abgelegt hat, kriegt Jim sie zum Reiten?

Hält sein Glaube eigentlich dem allen stand?

Fragen über Fragen, die alle in diesem letzten Band beantwortet werden. Das eBook gibt es ab sofort exklusiv bei Amazon und damit auch bei Kindle Unlimited! Das Taschenbuch folgt in Kürze.

Zur Feier des Tages gibt es Band 1, Nebelwege, 5 Tage lang kostenlos! Wer in die Reihe hineinschnuppern möchte, bekommt hier einen kleinen Vorgeschmack. Und noch eine Anmerkung, liebe Leser: Bitte, bitte, hinterlasst eine Rezension, wenn ihr eins meiner Bücher gelesen habt. Ein paar kleine Sätze genügen. Damit helft ihr mir mehr, als nur Feedback zu geben. Es macht das Buch sichtbarer in den unendlichen Weiten des Internets. Vielen Dank!