Die stumme Magd

Schön und gekonnt inszeniert

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite

Erzählstil ist flüssig, farbenfroh, gefühlvoll und mit einer unterschwelligen Spannung versehen, die den Leser an den Seiten kleben lässt!

Fans von ‚Downton Abbey‘ werden in der Dienerschaft jeden Charakter wiederfinden, den man sich im guten alten England so vorstellen kann.

Yorkshire 1710

Dem jungen Daniel Huntington wird eine Stelle als Stallmeister auf dem renommierten Gestüt des Baronets Brigham angeboten. Überwältigt von dieser einmaligen Chance willigt er ein und hat sich bald auf dem Anwesen eingelebt. Nur eines lässt ihm keine Ruhe: Unter der Dienerschaft befindet sich eine Magd, die niemals spricht und von allen gemieden wird. Fasziniert von ihrer Freundschaft zu einer Schimmelstute, die sonst niemanden an sich heranlässt, versucht Daniel herauszufinden, was es mit der jungen Frau auf sich hat. Die letzten Worte des alten Stallmeisters deuten auf ein grausiges Geheimnis hin …

Lesehighlight der Leihplattform Skoobe im Februar 2020
Platz 4 der Bestsellerliste der Alphabuchhandlungen im Mai 2020

Leserstimmen

„Die stumme Magd“ ist für mich der erste Roman, den ich von der Autorin
Annette Spratte las. Ihre sehr schöne und gekonnt inszenierte Geschichte
dieser „stummen Magd“ und die spannenden Geschehnisse auf dem Gestüt
faszinierte mich von der ersten bis zur letzten Seite. Ihre klare und
schwungvolle Sprache ließ die Lektüre der Geschichte um Daniel und die
stumme Magd zu einem schönen Leseerlebnis werden. Die Story ist
lebendig, frisch und wartet mit vielen Überraschungen auf, die ihre
Leser aufs Beste unterhält.

Besonders faszinierend fand ich, dass die Geschichte einerseits sehr
romantische, emotional hinreißend schöne Facetten aufweist, andererseits
aber auch spannend wie ein Kriminalroman ist, dessen Entwicklung im
Laufe des Geschehens immer mehr an Dramatik zunimmt.
Für den Leser besonders schön war es, Einblick in die Gedanken von
Daniel zu erhalten, die er in Form von Briefen an seine Mutter schrieb.


Annette Spratte hat mit „Die stumme Magd“ einen wunderschönen historischen Roman vorgelegt, der von der ersten Zeile an zu fesseln weiß und den Leser in eine vergangene Zeit abtauchen lässt, um die Geschehnisse auf dem Gestüt hautnah mitzuerleben. Der Erzählstil ist flüssig, farbenfroh, gefühlvoll und von Beginn an mit einer unterschwelligen Spannung versehen, der den Leser neugierig macht und an den Seiten kleben lässt, während er sich unter die Bewohner des Gutes mischt, um sämtliche Geheimnisse aufzudecken. Die Autorin hat ihrer Geschichte zudem Briefe und Tagebucheintragungen beigemischt, die ein besseres Kennenlernen des Hauptprotagonisten ermöglichen. Die bildhaften Beschreibungen des Gestütes und der Umgebung lassen während der Lektüre vor dem inneren Auge des Lesers wunderschöne Bilder entstehen. Auch der christliche Aspekt wird in diesem Roman wunderbar vermittelt, denn es geht um Vertrauen in Gott, Hoffnung und Vergebung.


Die Autorin ist mir bereits bekannt durch die Kinderbuchreihe „Jabando“, welche mich begeistert hat. Schreibstil und Art und Weise, wie christliche Themen vermittelt werden, haben mir sehr gut gefallen. Doch wie sieht es mit einem romantischen Erwachsenenroman aus? Kann die Autorin es auch hier schaffen und mich mit ihren Worten in den Bann der Geschichte ziehen? Ganz eindeutig: Ja! Mit viel Liebe ins Detail sind die einzelnen Figuren gestaltet worden: sympatische Charakterzüge, individuelle Ansichten, vielseitige Eigenschaften. Gerade in den Protagonisten kann man sich beim Lesen sehr gut hineinversetzen. Authentisch und schlüssig sind die einzelnen Handlungen. 

Doch es handelt sich hierbei nicht nur um eine bloße Liebesgeschichte. So wird es an einigen Stellen doch richtig spannend, sodass man als Leser regelrecht den Atem anhält und ganz versunken in der Geschichte ist, mit den einzelnen Figuren richtig mitlebt. 

Das Buch bekommt wie erwartet und vorhersehbar sein Happy End, wird jedoch durch einen tollen, etwas anderen Epilog abgerundet, sodass hier definitiv kein 08/15-Kitschroman vorliegt. Eine Liebesgeschichte mit Tiefgang ist eher die treffende Bezeichnung.

Definitiv fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung! Ein wirklich schöner Schmöker für gemütliche Leseabende auf dem Sofa mit Tee und Kerzenschein.


Der Roman ist gut geschrieben und liest sich wirklich schön und v.a. auch angenehm und flüssig. Er besticht durch viel Atmosphäre und hat mich als Reiterin und Pferdeliebhaberin zusätzlich durch die Kulisse und die große Rolle, die die Pferde spielen, begeistert. Es ist eine schöne Mischung aus Spannung, Romantik, einem düsteren Geheimnis und der Atmosphäre dieses Gestüts und des Englands des frühen 18. Jahrhunderts und dem Adel.


Ich habe dieses Buch mit großem Genuss gelesen. Besonders den Charakter des Baronets und die Erklärung, weshalb er so ist wie er ist, war echt mal was anderes, das hat mich wirklich überrascht. Gut dargestellt waren auch die psychischen Probleme der Magd nach ihren schlimmen Erlebnissen. Alles rund um die Pferde fand ich als Ex-Pferdemädchen sowieso toll, bis auf zwei Szenen, die schon ein bisschen wehgetan haben. Aber diese lassen die Geschichte realistischer erscheinen.


Die Autorin Annette Spratte hat hier einen Roman vorgelegt, wie er kaum besser sein kann. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Die Geschichte ist spannend wie ein Krimi und romantisch wie ein Liebesroman. Für das Buch sollte man sich etwas Zeit reservieren, denn einmal angefangen, legt man es nicht mehr aus der Hand. Die Charaktere der Protagonisten werden liebevoll und realistisch aufgebaut. Fans von „Downton Abbey“ und Co. werden in der Dienerschaft jeden Charakter wiederfinden, den man sich im guten alten England so vorstellen kann. Es gibt sie alle, von der resoluten Köchin, der Seele des Hauses, bis zum muffligen Pächter. Und geben wir es doch zu, wir lieben sie alle! Aber auch Pferdefreunde kommen auf ihre Kosten, denn die Arbeit auf dem Gestüt und mit den Pferden wird kenntnis- und detailreich geschildert. Da möchte man nicht nur erfahren, wie es den Menschen ergeht, sondern auch die Geschichte der Pferde ist spannend und interessant. Mich hat am meisten der christliche Glaube von Daniel Huntington begeistert. Es ist das Detail, wodurch sich dieser Roman aus meiner Sicht am meisten von anderen Geschichten aus der Zeit abhebt. Zusätzlich würde ich gerne die Mutter von Daniel kennenlernen, die eine inspirierende Frau sein muss. Diesen großartigen Roman empfehle ich sehr gerne weiter und hoffe, dass es bald einen neuen Roman von der Autorin geben wird.


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